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Wertanlage Rohstoffe

Geldanlage in Rohstoffen

In der heutigen Zeit fließt immer mehr Geld in die Rohstoff-Anlagen. Jedoch sollte man auf einige Tücken achten, wenn man sich Kupfer, Weizen oder auch Rohöl ins Depot legt. Seine Geldanlage in Rohstoffen anzulegen ist zurzeit sehr beliebt. Besonders weil es die Banken einem vereinfachen sein Geld in Rohstoffe zu investieren.

So muss sich niemand mehr Gedanken machen ein Ölfass zu lagern oder auch Weizen zu horten. Es stehen den Privatanlegern immer mehr Rohstoff-Anlagemöglichkeiten zur Verfügung. Darunter gibt es börsengehandelte Indexfonds, Exchange Traded Commodities und auch Zertifikate die es einem erleichtern sollen. Darunter zu verstehen sind Inhaberschuldverschreibungen, die eine Entwicklung des Wertes der Rohstoffe abbilden. Somit kann man dann auf steigende und auf sinkende Kurse setzen.

Rohstoffe sind nicht so wie die Aktien, sie bieten nämlich keine Dividende. Zudem gibt es auch keine Zinsen. Die Nachfrage steigt, wenn die Rohstoffpreise hohe Zuwächse haben, und die Anleger setzen dann auf die verbesserte wirtschaftliche Lage. Verteuert hat sich innerhalb eines Jahres das Palladium für Schmuck und Autokatalysatoren. Fallende Preise gibt es aber bei den Agrarrohstoffen wie Weizen.

Das Angebot drückt demnach auf die Preise und es wird von einer Weizenschwemme gesprochen. Also sind die Investitionen in Rohstoffen in einigen Dingen sehr risikoarm, gerade auch weil die Preise sehr stark schwanken. Doch auch weitere Tücken müssen beachtet werden – nämlich die Rollverluste. Besonders die Privatanleger zeigen wenig Interesse daran, den Rohstoff physisch geliefert zu bekommen.

Bildquelle: Richard Masoner – Cyclelicious flickr.com