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Baufinanzierung

Ist das Bauspardarlehen noch die günstigste Finanzierungsform?

Wer seine Traumwohnung oder sein Traumhaus in die Tat umsetzen möchte, der ist zu Beginn mit dem Problem der Finanzierung befasst. Meist wird ein Teil durch den klassischen Bausparvertrag finanziert, das muss sich aber nicht für jeden rechnen, deshalb sollte man sich vorher genau informieren und mehrere Möglichkeiten in Betracht ziehen. Das Internet bietet, wie auch in anderen Bereichen, umfassende Informationen.

Trotz günstigeren Zinsen ist der Bankkredit nicht immer besser

Der Ablauf der Finanzierung ist immer der gleiche, zuerst wird angespart und dann ein Darlehen bei der Bausparkasse mit niedrigen Zinsen aufgenommen. Diese Form ist jedoch nicht immer die günstigste. Im Gegenzug mit den niedrigen Darlehenszinsen sind auch die Ansparzinsen relativ niedrig, sodass eine andere Sparform mehr Zinsen und somit mehr Eigenanteil bringen würde. Auf der anderen Seite ist das Bauspardarlehen sehr flexibel, was wieder für den Bausparvertrag spricht, trotz der derzeit etwas höheren Darlehenszinsen.

Günstige Altverträge sollten nicht geändert werden

Wer derzeit einen günstigen Bausparvertrag besitzt und diesen anspart, sollte sich jedenfalls nicht dazu überreden lassen, diesen zu kündigen. Neue Verträge bieten zwar niedrigere Darlehenszinsen, die Guthabenverzinsung ist jedoch schlechter als bei Altverträgen. Niemand muss sein Guthaben bei Zuteilung abrufen, sondern kann noch weitersparen, bis die Bausparsumme erreicht ist. Es ist daher besonders wichtig, dass man sich im Vorfeld eines Hauskaufs oder Hausbaus über die beste Finanzierungsform erkundigt.

Bildquelle: Davinci Haus flickr.com